Mit Vier_falt zur Kette

Ein Deckel für die A7

Die Bundesautobahn 7 zieht im Bereich Hamburg-Stellingen eine Schneise in dem städtischen Raum. Die starken charakteristischen Emissionen prägen das Quartier seit vielen Jahren.

Um die Situation in dem Gebiet zu verbessern wurden im Rahmen eines interdisziplinären Seminars der HafenCity Universität verschiedene Entwürfe entwickelt. Der hier vorgestellte Entwurf wurde in Zusammenarbeit von Studenten der Architektur, des Bauingenieurwesens und der Stadtplanung erarbeitet. Die Entwürfe wurden öffentlich ausgestellt und fanden in Teilen Einzug im Planungsverfahren des "Hamburger Deckels" (Baubeginn voraussichtlich 2012).

Überblick des Entwurfs
Neue Bebauung auf dem Deckel und Ergänzung eines Kreisverkehrs mit integrierter Ein- und Ausfahrt zur Autobahn.

Lageplan
Der Lageplan zeigt die Neuplanung über der Autobahn, sowie die neue angepasste Verkehrsstrukturen.

Bauregeln
Städtebauliche Regeln dienen als Leitfaden für den gesamten Entwurf.

Baukristall
Es wurden architektonische Regeln aufgestellt, diese ergeben die innere Erschließung und Wegeverbindungen. Auch die Geschossigkeit so wie die Fassadengestaltung wurden festgesetzt.

Kreisverkehr
Die Ausfahrt Stellingen wurde zu einem Kreissystem umfunktioniert.

Wohnen
Um die Finanzierung des Deckels zu erleichtern oder auch um Ausgleichsmaßnahmen für die dem Deckel weichende Bebauung zu schaffen, wird am Rand des Deckels ein neues Wohnquartier errichtet, dass sich flexibel der Nachfrage anpassen kann.